Da fallen mir auf Anhieb drei wesentliche Merkmale ein, die sicher jede/jeder schon mal erlebt hat“
Das wohl bekannteste Merkmal ist die Heiserkeit!
Zu viel geredet und schon versagt die Stimme. Wenn sie mal weg ist, sollten wir uns tatsächlich schonen und einfach Ruhe geben! Danach können wir sie mit gezieltem Training stärken, damit sie auch Vielreder:innen nicht versagt. Stimmtraining, Atemtechnik und Körperbewusstsein helfen, in die sogenannte „Wohlfühlstimme“ zu finden und somit Stress abzubauen, denn den mag unsere Stimme gar nicht.
Nervosität kann sehr belastend sein.
Nicht jede/jeder kann leicht vor einer Gruppe Menschen reden. Nervosität bringt aber Verspannungen – vor allem im Nacken-, Schulter- und Brustbereich, was wiederum zu Kopf- und Rückenschmerzen führen kann. Stimmtraining kann Stresshormone reduzieren und zur Entspannung beitragen. Wir können mit Atemübungen und Entspannungstechniken lernen, unsere Stimme auch in stressigen Situationen zu kontrollieren.
Sind Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gesund?
Wer zu leise spricht oder nuschelt, muss sich viel mehr anstrengen, um gehört zu werden. Außerdem kostet es den Körper unnötig Kraft und Energie. Wir können aber lernen, unser Wohlbefinden mit Hilfe von Stimmtraining zu stärken. Es ist ein systematischer Prozess, der uns zu unserer natürlichen Stimme bringt und uns zeigt, wie wir mit Freude und größerer Stimmvielfalt bei unserem Gegenüber und uns selbst ankommen.